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Ausmalbilder zum Ausdrucken und dabei üben

Von ExpertiseBridge · · 7 Min. Lesezeit

Ausmalbilder zum Ausdrucken sind schnell gefunden. Schwieriger ist die Frage, wie sie beim Üben zu Hause helfen können. In diesem Beitrag lesen Sie, wie Sie Vorlagen richtig drucken und passende Motive wählen. Sie bekommen drei einfache Ideen, mit denen Sie Malen und Üben verbinden. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Übungen zur Klassenstufe Ihres Kindes als PDF dazunehmen.

Die Ideen verstehen sich als Anregung zum Üben, nicht als pädagogische Beratung. Probieren Sie aus, was zu Ihrem Kind passt.

Ausmalbilder zum Ausdrucken: Was Sie für einen guten Ausdruck brauchen

Viele Seiten bieten Ausmalbilder als PDF an. Der Ablauf ist meist gleich:

  1. Laden Sie die Datei herunter.
  2. Öffnen Sie sie auf Ihrem Computer oder Tablet.
  3. Wählen Sie das Format A4.
  4. Drucken Sie in Schwarz-Weiß.

Schwarz-Weiß reicht völlig. Die Farbe bringt Ihr Kind selbst auf das Blatt.

Praktische Druckhinweise

Wählen Sie im Druckmenü die Option ‚An Seite anpassen‘. So wird das Bild nicht am Rand abgeschnitten. Schauen Sie sich vor dem Druck die Vorschau an.

Möchte Ihr Kind mit Wasserfarben malen, nehmen Sie etwas dickeres Papier. Dünnes Papier wellt sich schnell, wenn es nass wird. Für Buntstifte und Filzstifte reicht normales Druckerpapier.

Sie können Tinte sparen. Dafür gibt es im Druckmenü meist einen Entwurfsmodus. Er druckt die Linien etwas heller. Für Ausmalbilder ist das oft ausreichend, solange die Linien noch gut zu erkennen sind.

Nutzungshinweise beachten

Bei kostenlosen Vorlagen lohnt sich ein Blick in die Nutzungshinweise der jeweiligen Seite. Dort steht zum Beispiel, ob die Bilder nur privat genutzt werden dürfen. Das ist wichtig, wenn Sie Blätter an andere weitergeben möchten. Lesen Sie die Hinweise deshalb kurz durch, bevor Sie viele Blätter drucken.

Welche Ausmalbilder passen zu welchem Alter?

Eine feste Regel gibt es nicht. Jedes Kind malt anders und hat andere Vorlieben. Zur groben Orientierung helfen aber ein paar Gedanken.

Jüngere Grundschulkinder malen oft gern große Flächen mit klaren Linien. Das geht leichter von der Hand und macht schneller Freude. Ältere Kinder mögen häufig feinere Muster. Dazu gehören zum Beispiel Mandalas. Das sind runde Bilder mit vielen kleinen, sich wiederholenden Mustern.

Beobachten Sie, wie Ihr Kind malt. Bleibt es an kleinen Details hängen oder wird es ungeduldig? Wählen Sie dann ein einfacheres oder ein anspruchsvolleres Motiv. Sie kennen Ihr Kind am besten.

Motive nach Interessen und Jahreszeit wählen

Fragen Sie Ihr Kind, was es gern ausmalen möchte. Beliebt sind zum Beispiel:

  • Tiere, vom Hund bis zum Dinosaurier
  • Herbstmotive wie Drachen, Blätter oder Kürbisse
  • Feste wie Ostern, Weihnachten oder der Geburtstag
  • Fahrzeuge, Fantasiewesen oder Blumen

Passende Motive zur Jahreszeit machen das Blatt besonders. Im Herbst hängt das fertige Bild vielleicht am Fenster. Das gibt dem Malen einen kleinen Sinn.

Malen und Üben kombinieren: drei einfache Ideen für zu Hause

Ausmalbilder machen Spaß, üben lässt sich damit aber nur, wenn eine kleine Aufgabe dazukommt. Hier sind drei Ideen. Alle brauchen nur Stift, Papier und ein paar Minuten Vorbereitung.

Idee 1: Mal-nach-Ergebnis

Bei dieser Idee rechnet Ihr Kind Aufgaben. Jedes Ergebnis steht für eine Farbe. So entsteht ein Bild, das Sie leicht selbst vorbereiten:

  1. Wählen Sie ein einfaches Motiv mit klaren, großen Flächen, zum Beispiel einen Schmetterling.
  2. Schreiben Sie in jede Fläche eine Zahl, etwa 6, 8 oder 12.
  3. Legen Sie eine Farbtabelle an: 6 = Rot, 8 = Blau, 12 = Gelb.
  4. Schreiben Sie unter das Bild passende Aufgaben, zum Beispiel 3 + 3, 4 + 4 und 6 + 6.
  5. Ihr Kind rechnet eine Aufgabe, sucht die Fläche mit dem Ergebnis und malt sie in der passenden Farbe aus.

Die Aufgaben richten sich nach dem Lernstand. Jüngere Kinder üben vielleicht Plus und Minus im kleinen Zahlenraum. Ältere Kinder rechnen Malaufgaben oder Geteiltaufgaben. Eine Fläche bleibt erst leer, wenn die Aufgabe gelöst ist. Das ist ein einfacher Anreiz zum Weiterrechnen.

Idee 2: Buchstaben und Wörter

Auch für Deutsch lässt sich ein Ausmalbild nutzen. Beschriften Sie die Flächen mit Lauten, Silben oder Wörtern. Dann gilt eine Regel für die Farbe. Zum Beispiel:

  • Alle Nomen malt Ihr Kind blau aus.
  • Alle Verben werden grün.
  • Alle Adjektive werden gelb.

Für jüngere Kinder passt eine leichtere Version. Schreiben Sie in jede Fläche einen Anlaut oder eine Silbe. Das Kind malt zum Beispiel alle Flächen mit „Sch“ rot aus. Das trainiert nebenbei das genaue Hinschauen.

Idee 3: Ausmalen als ruhige Pause

Nicht jedes Ausmalbild braucht eine Aufgabe. Manchmal ist Malen einfach eine gute Pause. Denken Sie an den Nachmittag nach den Hausaufgaben. Der Kopf ist voll, der Tisch ist noch voll mit Heften. Ein Ausmalbild kann dann den Tag ruhig abschließen.

Sie können es auch als kleinen Abschluss nach einem Arbeitsblatt anbieten. Dann ist das Bild keine Pflicht, sondern ein freundlicher Schlusspunkt. Ihr Kind sieht: Nach dem Üben darf auch gemalt werden.

Passende Übungen zur Klassenstufe ergänzen

Ausmalbilder ersetzen keine Übung zum Lernstoff. Sie sind eine Ergänzung. Wenn Ihr Kind ein Thema üben soll, brauchen Sie kurze Aufgaben, die zum Lehrplan der Klassenstufe passen. Das Ausmalbild kommt als Pause oder Abschluss dazu.

Dafür können Sie ExpertiseBridge nutzen. Der Dienst erstellt mit KI individuelle, lehrplanorientierte Arbeitsblätter. Ausmalbilder erstellt er nicht. Die Übungen passen Sie in wenigen Schritten an:

  1. Wählen Sie das Fach.
  2. Wählen Sie die Klassenstufe.
  3. Stellen Sie den Schwierigkeitsgrad ein.
  4. Wählen Sie die Fragetypen aus.
  5. Laden Sie das Arbeitsblatt sofort als PDF herunter.

Das PDF können Sie ausdrucken oder digital teilen. Legen Sie es dann neben das Ausmalbild auf den Tisch.

Aufgabe fotografieren

Manchmal übt Ihr Kind etwas ganz Bestimmtes aus dem Schulbuch oder dem Heft. Dann hilft die Foto-Funktion. Fotografieren Sie die Aufgabe. Daraus entstehen ähnliche Übungen, mit denen Ihr Kind das Thema noch einmal in neuer Form durchgeht. Prüfen Sie die Übungen kurz, bevor Sie sie ausdrucken. So sehen Sie, ob sie zu Ihrem Kind passen.

Tipps, damit Malen und Üben entspannt bleiben

Damit die Kombination Freude macht, helfen ein paar einfache Grundsätze.

Schwierigkeit anpassen

Passen Sie die Aufgaben an den Lernstand Ihres Kindes an. Wählen Sie lieber wenige Aufgaben, die gut gelingen. Ein Erfolgserlebnis motiviert mehr als ein Blatt voller Fehler. Wird es zu leicht, erhöhen Sie beim nächsten Mal den Schwierigkeitsgrad.

Ihr Kind mitentscheiden lassen

Lassen Sie Ihr Kind das Motiv mitwählen. Wer selbst entscheidet, malt meist lieber. Setzen Sie Ihr Kind beim Ausmalen nicht unter Zeitdruck. Es darf in Ruhe malen, auch wenn es länger dauert als gedacht.

Fertige Blätter sammeln

Sammeln Sie fertige Blätter in einer Mappe. So entsteht eine kleine Sammlung zum Anschauen. Ihr Kind sieht, was es schon geschafft hat. Mehr muss die Mappe nicht leisten.

Häufige Fragen

Wie drucke ich Ausmalbilder richtig auf A4 aus?

Laden Sie das PDF herunter und öffnen Sie es. Wählen Sie im Druckmenü das Format A4 und die Option ‚An Seite anpassen‘. Prüfen Sie die Vorschau und drucken Sie in Schwarz-Weiß. Zum Sparen können Sie den Entwurfsmodus nutzen.

Welches Papier eignet sich für Ausmalbilder mit Wasserfarben?

Nehmen Sie etwas dickeres Papier als das übliche Druckerpapier. Es wellt sich weniger, wenn es nass wird. Prüfen Sie in der Anleitung Ihres Druckers, welche Papierstärke er verarbeiten kann.

Wie kann ich Rechenaufgaben mit einem Ausmalbild verbinden?

Schreiben Sie Zahlen in die Flächen eines einfachen Motivs. Legen Sie fest, welche Zahl zu welcher Farbe gehört. Ihr Kind löst eine Aufgabe und malt die passende Fläche aus. Die genauen Schritte finden Sie oben bei Idee 1.

Kann ich zu einem Ausmalbild passende Übungen für die Klassenstufe meines Kindes bekommen?

Ja. Bei ExpertiseBridge wählen Sie Fach, Klassenstufe, Schwierigkeitsgrad und Fragetypen. Das Arbeitsblatt laden Sie sofort als PDF herunter. Ein Ausmalbild liefert der Dienst nicht, das suchen Sie sich separat aus.

Fazit

Ausmalbilder auszudrucken ist leicht. Mehr bringt die Kombination aus Malen und kurzen Übungen. Ein Mal-nach-Ergebnis-Blatt, eine Wortarten-Aufgabe oder eine ruhige Malpause nach den Hausaufgaben lassen sich schnell vorbereiten. Ergänzen Sie sie mit Übungen, die zur Klassenstufe Ihres Kindes passen.

Starten Sie kostenlos: Mit dem Plan können Sie bis zu 10 Übungen im Monat erstellen. Registrieren Sie sich unter https://expertise-bridge.de/register und probieren Sie es aus.

Themen:AusmalbilderÜben zu HauseMalvorlagenGrundschuleArbeitsblätter